Entfernungen
Ort zu Ort
Von Orten zu Bezirken
Autobahnen
Strassenkarte der Türkei
 
Fotogalerien



Für mehr hier klicken

link
 
Thrakien und Marmara


Informationen - Hier klicken

link
 
Die Ägäische Küste


Informationen - Hier klicken

link
 
Die Mittelmeerküste


Informationen - Hier klicken

link
 
Die Schwarzmeerküste


Informationen - Hier klicken

link
 
Zentralanatolien


Informationen - Hier klicken

link
 
Ostanatolien


Informationen - Hier klicken

link
 
Sud-Est Anatolien


Informations - Cliquez ici

link
 
Wintersportorte


Informationen - Hier klicken

link
 
Islam


Informationen - Hier klicken

link
 
Aktuelles Wetter
 
Wechselkurse
 
Ewiger Kalender
 
TÜRKEI INFO
 

Der islamische Prophet Mohammed wurde im Jahre 570 n. Chr. geboren. Sein Vater, ein Qureischi aus Mekka, starb vor seiner Geburt und seine Mutter, als er sechs Jahre alt war. Das Kind wuchs bei seinem Großvater auf, der ihm dabei half, sich im Alter von 25 Jahren in Mekka als Händler zu etablieren.


612 begann er mit der Verkündung seiner Lehren, nachdem er durch Visionen zum Propheten berufen wurde. Trotz anfänglicher Erfolge zwangen ihn die Bürger der Stadt im Jahre 622, nach Medina umzusiedeln. Während der nächsten zehn Jahre beschäftigte er sich mit dem Aufbau einer Gemeinschaft, die sich einzig auf den Willen Gottes stützt. Weitere Konflikte folgten, insbesondere mit den Bürgern Mekkas. Als er 632 starb, waren jedoch viele arabische Stämme bereits unterworfen und bekehrt.

Es folgte eines der erstaunlichsten Phänomene der Religionsgeschichte. Innerhalb eines Jahres nach Mohammeds Tod war der Glaube bis in den Irak vorgedrungen, und zu Beginn des folgenden Jahrhunderts reichte sein Einflussbereich vom Indus bis zu den Pyrenäen.

Der Islam, die jüngste Weltreligion, beruht darauf, sich dem „Willen Gottes (Allah) zu unterwerfen“. Lehren für Seele, Körper und Geist, aber auch Gesetze für die Bereiche Bildung, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Strafrecht sowie Umgangsformen und alle moralischen Aspekte des täglichen Lebens für Einzelpersonen, Familien, Regierungen und für alle Gesellschaftsschichten weltweit sind in dieser Religion verankert. Der Koran, die Sunna und die Hadith sind die wichtigsten Quellen der islamischen Lehre und der Gesetze, die als Grundlage des Rechts dienen.

Der Koran (Quran), das heilige Buch des Islam, enthält die Niederschrift des durch den Propheten Mohammed offenbarten Willen Allahs (Gottes) in insgesamt 114 Kapiteln (Suren) in arabischer Sprache. Die Sunna (arab. „Weg“), eine Ergänzung zum Koran, beschreibt die Lebensweise des Propheten Mohammed, während die Hadith seine Äußerungen zu Lebzeiten wiedergibt.

Der Prophet Mohammed empfing die Worte Allahs mit den Grundlagen der Religion (dem Koran) im 7. Jahrhundert n. Chr. während seines Aufenthalts in Mekka – heute die bedeutendste und heiligste Stadt der Welt des Islam – und in Medina. Medina, die zweitbedeutendste Stadt, liegt ca. 300 km nördlich von Mekka, ebenfalls in Saudi-Arabien. Hierher flüchteten Mohammed und seine Anhänger 622, nachdem die Verkündung seines monotheistischen Glaubens in Mekka auf Feindseligkeit gestoßen war. Die Stadt wurde zur ersten Hochburg des islamischen Glaubens. Die Flucht von Mekka nach Medina (Hijra) markiert den Beginn des mohammedanischen Kalenders und damit den Anfang des islamischen Neujahrs. 630 unterwarf Mohammed seine Heimatstadt Mekka und zog dorthin zurück. Nach Mohammeds Tod im Jahre 632 ging die Macht zeitweise in die Hände verschiedener Kalifen über, und es bildeten sich mehrere Gruppierungen innerhalb der Hauptreligion.

Die beiden Glaubensrichtungen mit der größten Anhängerzahl bestehen heute aus den Sunniten in Indonesien, Indien, Malaysia, Pakistan, Bangladesch, Syrien, Jemen, Teilen des Libanon, Ägypten, Nordafrika, Teilen von Westafrika, Saudi-Arabien, den Golf-Staaten und in großen Teilen der Türkei und aus den Schiiten im südlichen Irak, im südlichen Libanon und im Iran.

Der Islam setzt sich aus fünf religiösen Grundelementen zusammen, allgemein als die Fünf Säulen des Islam bekannt:

Schahada ist das Glaubensbekenntnis: „Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet“.

Salaat: Fünfmal am Tag, bei Sonnenaufgang, zur Mittagszeit, am Nachmittag (Asr), bei Sonnenuntergang und vor dem Schlafengehen, wird gebetet. Der Zeitpunkt wird vom Muezzin vom Minarett der Moschee verkündet, was in einigen Ländern zum völligen Stillstand aller Tätigkeiten führt. Der Gläubige wendet sich in Richtung Mekka und betet ein vorgeschriebenes Gebet. Aus praktischen Gründen suchen nicht alle Muslime die Moschee zum Gebet auf, zahlreiche Ladenbesitzer und Geschäftsleute rollen im Geschäft oder Büro ihren Gebetsteppich aus. Das Hauptgebet am Freitag wird von der Kanzel der Moschee aus vorgebetet; die Predigt ist ebenfalls wichtiger Bestandteil des am Freitag stattfindenden Gottesdienstes. In zahlreichen Ländern entspricht der Freitag dem christlichen Sonntag, und Banken und Geschäfte haben den ganzen Tag geschlossen.

Zakat ist ein Almosen, eine vorgeschriebene Form der Spende - eine Art Vermögenssteuer, die Witwen, Waisen und Armen einer Gemeinde zugute kommt. Die religiöse Pflicht des Gläubigen gebietet, besonders während des Ramadan, ca. 10% seines Vermögens als Almosen an Bedürftige zu geben.

Ramadan: Alle Muslime müssen während des Heiligen Monats Ramadan fasten. Der Ramadan verschiebt sich jährlich um ca. 11 Tage, da er nach dem Mondjahr berechnet wird. Zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang sind allen Gläubigen Essen und Trinken, Geschlechtsverkehr und Rauchen verboten. Andersgläubige sollten dies respektieren und, wenn irgend möglich, in Gegenwart eines Muslimen nicht selbst dagegen verstoßen, da dies als eine Beleidigung des Glaubens aufgefasst wird und in strenggläubigen Ländern ernsthafte Folgen nach sich ziehen kann. Ganz besonders, wenn der Ramadan in die Sommermonate fällt, stellt die Abstinenz hohe Ansprüche an die Willenskraft. Geschäfte und Restaurants öffnen häufig früher als üblich und schließen am Nachmittag, in kleineren Ortschaften oftmals ganztags, dafür sind manche Geschäfte während der Nacht geöffnet. Nach Einbruch der Dämmerung wird das Fasten mit ausgedehnten Festessen unterbrochen.
Ursprünglich wurde mit diesem Fest die erste Offenbarung des Korans gefeiert, später begingen Mohammeds Anhänger dieses Fest als Erinnerung an einen bedeutenden Sieg über Gegner des Glaubens in Mekka. Am Ende des Ramadan feiert man das Fest Eid al-Fitr, das in zahlreichen islamischen Ländern gesetzlicher Feiertag ist. Dieses Fest kann sich über mehrere Tage erstrecken.

Der Hadsch ist die Wallfahrt nach Mekka. Jeder gläubige Muslim, der gesundheitlich und finanziell dazu in der Lage ist, sollte diese Pilgerfahrt einmal im Leben unternehmen. Während der Wallfahrtszeit am siebten und achten Tag des Monats Dhu-al-Hijja tragen alle Gläubigen (männlich Hadschi, weiblich Hadscha) beim Betreten des Heiligen Viertels von Mekka ein weißes nahtloses Gewand (Ihram). Hier umrundet der Pilger siebenmal die Kaaba (schwarzer Stein im Hof der Heiligen Moschee) und beschreitet siebenmal die Strecke zwischen den Hügeln Safa und Marwah in der Nähe von Mekka. Dieses Ritual ist Haggar gewidmet, die bereits im Alten Testament erwähnt wurde und siebenmal zwischen Safa und Marwah hin- und herlief, auf der Suche nach einer Quelle für ihren durstigen Sohn. Am neunten Tag beten die Pilger gemeinsam auf dem Berg Ararat – ein bedeutendes Ritual des Hadsch. Die Wallfahrtszeit endet förmlich mit dem Feiertag Eid al-Adha (Opferfest, das ebenfalls mehrere Tage dauern kann). Am zehnten Tag des Dhu-al-Hijja opfert man ein Kamel, Schaf oder gehörntes Tier. Nach der Kopfrasur legt man das Ihram ab und trägt wieder normale Tageskleidung (Ihlal). Solange sich der Pilger an einem Muhrim (einer heiligen Stätte) aufhält, darf kein Beischlaf stattfinden, kein Blut vergossen, nicht gejagt werden, und Pflanzen dürfen nicht versetzt werden.

Muslime betrachten ihre Religion als Teil des täglichen Lebens, durch den eine geordnete Gesellschaft mit klarer Definition des sozialen, geistigen und wirtschaftlichen Status eines jeden Menschen entsteht. Die Verhaltensregeln stammen zum größten Teil aus dem Koran. Besonders die Begrüßungsform Salam aleikum und die entsprechende Antwort Wa aleikum salam sind festgelegt und werden von Anhängern des Islam auf der ganzen Welt, unabhängig von ihrer eigenen Sprache, benutzt. Gutes Benehmen und Höflichkeit reflektieren die tief verwurzelten Sitten der Gastfreundschaft und der gegenseitigen Hochachtung. Die Gastfreundschaft war bereits vor der Einführung des Islam tief in der arabischen Kultur verwurzelt und ist durch die Lehren und Gesetze des Islam noch verstärkt worden. Themen wie Krankheit oder Tod sind nicht den gleichen Tabus unterworfen, die in der westlichen Gesellschaft vorherrschen, und werden so offen diskutiert wie in der westlichen Welt das Wetter. Muslime werden dazu angehalten, enge Familienbindungen zu pflegen, tolerant zu sein, zu versuchen, anderen Menschen Verständnis entgegen zu bringen und ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu helfen, soweit das in ihrer Macht steht.

Der Begriff „Familie“ umfasst alle Blutsverwandten; die Bedeutung dieser Familieneinheit kann nicht stark genug betont werden. Interne Familienstreitigkeiten gelten als Schande und müssen so schnell wie möglich beigelegt werden.

Geben und Nehmen: Gegenstände sollten immer mit der rechten Hand überreicht oder entgegengenommen werden.

Drogenmißbrauch: Obwohl einige Länder Haschisch und Marihuana anbauen, wird der Genuss von Drogen nicht geduldet, in vielen Ländern werden daher der Besitz, der Genuss und vor allen Dingen der Handel mit Drogen strengstens bestraft, zum Teil mit der Todesstrafe. Der Islam gestattet keinen Drogenmißbrauch, verboten sind besonders harte Drogen wie Heroin, Morphium und Kokain, aber auch alle Drogen, die das Bewusstsein, das Denken, die Urteilskraft, die Arbeit, das Studium und das Familienleben beeinflussen.

Alkohol: Laut islamischem Gesetz ist jeglicher Genuss von Alkohol verboten.

Glücksspiel wird in fast allen islamischen Ländern als ein Übel angesehen und ist daher meist strikt verboten.

Essen: Der Genuss von Schweinefleisch ist laut islamischem Gesetz untersagt.

Der islamische Kalender ist nach dem Mondjahr berechnet, d. h. der erste Tag jedes Monats fällt auf den Neumond. In „regulären“ Jahren mit 354 Tagen hat jeder Monat abwechselnd 30 oder 29 Tage, im Kabischah-Jahr mit 355 Tagen hat der letzte Monat 30 Tage. Innerhalb von 30 Jahren gibt es 19 „reguläre“ und 11 Kabischah-Jahre. Der neunte Monat eines jeden Jahres ist der Fastenmonat Ramadan (s. o.).

Die 12 islamischen Monate (mit den in erster Linie in Saudi-Arabien benutzten Monatsbezeichnungen) sind Muharram, Safar, Rabiaa (1), Rabiaa (2), Jumada (1), Jumada (2), Rajab, Schaaban, Ramadan, Shawwal, Dhul-al-Qa’da und Dhu-al-Hijja.

 
 
 
 
 
Sprachauswahl
 
ALANYA QUAD SAFARI
 
Online Kontakt
 
Wir akzeptieren
 
Allgemeines
 
Newsletter abonnieren
 
Mitglieder Eingang
 
Videos über die Türkei
 
Besucher-Statistiken
 
 
Zu Ihrer Startseite machen
Zu Favoriten hinzufügen
© 2009 MAY WEBSEITEN VERWALTUNGS SYSTEM TM
Fahrzeuge
Antalya Preise
Dalaman Preise
Rezervieren
Mietbedingungen
Fragen Katalog
Flughafen Transfer
Kemer
Gazipasa
Belek
Antalya
Alanya
Side
Akseki
Demre
Elmalı
Finike
Gündogmus
İbradi
Kas
Korkuteli
Kumluca
Manavgat
Serik
Saklikent
Golf & Belek
Türkei Info
Türkei Forum
Über unsere Gruppe
Gästebuch
Über uns
Unser Team
So finden Sie uns
Impressum
Gästebuch